Montag, 28. April 2014

We are back

Home sweet home...ach wie tut es doch gut wieder Zuhause zu sein und endlich wieder in seinem eigenen Bett zu liegen. Wir hatten 6 schöne Tage in Frankfurt wobei ich natürlich gestehen muss, dass ich unsere Frankfurt Trips ohne Kind mehr genießen konnte, aber so ist es nun einmal und wir haben versucht das Beste daraus zu machen. Theo hat nun alle Spielplätze in Frankfurt abgecheckt und jede Menge Bekanntschaften geschlossen (Küsse inklusive).

Nachdem wir per Flugzeug unterwegs waren, dachte ich mir, fasse ich einfach einmal paar Tipps fürs  Fliegen mit Kleinkind zusammen (wobei ich natürlich nur davon schreiben kann, was bei uns geholfen hat):

- wir haben versucht die Flugzeiten möglichst so zu legen, dass sie mit Theos Schlafzeiten übereinstimmen.

- in Theos Rucksack habe ich alle seine Sachen gepackt. So hatte ich alles ziemlich schnell immer zur Hand. Inhalt seines Rucksacks: ein Buch, Windeln und Feuchttücher, Snacks, Wasserflasche und eine Milchflasche und Ersatzschnuller. Glücklicherweise gab es bei den Sicherheitskontrollen keine großen Probleme. Lediglich der Hightech Scanner am Wiener Flughafen tat sich schwer, die Flüssigkeit in Theos Wasserbecher als Leitungswasser zu identifizieren. Ich war gnädig und meinte sie sollen doch das Wasser einfach wegkippen ;)

- als Familie kommt man am Flughafen meist in den Genuss der Priority Services. Beispielsweise darf man als Erstes in den Flieger einsteigen. Ich persönlich rate jedoch davon ab, denn das bedeutet zugleich auch, dass das Kind länger im Flieger ruhig auf dem Schoß sitzen muss (diesen Fehler haben wir beim Hinflug gemacht). Denn bis alle Fluggäste ihre Plätze eingenommen haben, vergehen gerne noch einmal 20 Minuten. Wir sind also beim Rückflug als Letztes eingestiegen und konnten Theo draußen noch etwas länger herumtoben lassen.

- Wenn Theo seine Milchflasche bekommt, bedeutet das für ihn "jetzt darf ich schlafen". Das hat sowohl beim Hinflug als auch beim Rückflug gut funktioniert und beide Male hat der den Start verschlafen und ist erst wieder im Landeanflug aufgewacht.

- Wenn man Glück hat und der Flieger nicht komplett ausgebucht ist, dann einfach schauen, dass man eine ganze Sitzreihe für sich hat. Oft setzt die Stewardess die dritte Person auch auf einen anderen verfügbaren Platz, sodass Familien entspannt beisammen sitzen können. Ich denke die Person ist dann auch sehr dankbar dafür, nicht den ganzen Flug neben einem Kind sitzen zu müssen (natürlich auch empfehlenswert vor dem Flug bereits online einzuchecken)

- Ich habe immer einen dicken Schal in meiner Tasche, den man im Notfall auch zu einer Decke umfunktionieren kann. Da es im Flieger dann doch gerne mal etwas frisch wird (vor allem bei den Füßen). Habe Theo einfach darin eingekuschelt.

- Und zu guter Letzt: einfach cool bleiben. Etwas was mir ziemlich schwer fällt und vermutlich würde ich mit Theo im Moment keinen Langstreckenflug machen (denn wenn er nicht geschlafen hat, dann hat er ziemlich Krawall gemacht, da er absolut kein Fan von ruhig sitzen ist). Ich bin doch ziemlich ins schwitzen geraten und war sehr froh, wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben.

Theo alias der 13 kg schwere Rucksack

Spielplatz Spaß mit Opa...

....und Cousine. Theo sah danach aus wie ein paniertes Wiener Schnitzel.

Kaffee Pause

Abgefüllt mit Milch


Family quality time ;)




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